Messerschmidt blaue Halle von außen unter blauem Himmel in Crailsheim | © Messerschmidt GmbH

Grabsteine vom Steinmetz

Als Andenken für Hinterbliebene spielt der Grabstein eine große Rolle und soll für Sie die Erinnerung an den Verstorbenen erhalten. Mit unserem großen Sortiment von über 1.400 Steinen in der Ausstellung, nehmen wir uns mit Ihnen die Zeit um ein Grabmal nach Ihren Wünschen und Anforderungen in Perfektion zu gestalten und umzusetzen. Uns ist es besonders wichtig ein würdiges Andenken zu erschaffen, um Sie bestmöglich auf Ihrem Trauerweg zu unterstützen. Zum Grabmal zählt nicht nur der Grabstein, sondern auch zentrale Gestaltungselemente, wie die Einfassung oder Grabschmuck - auch dies können wir Ihnen gerne anbieten.

Messerschmidt Ausstellung mit grünem Gras und blauer Halle im Hintergrund in Crailsheim | © Messerschmidt GmbH

Verschiedene Arten von Grabmälern

Bei Grabmälern wird unter verschiedenen, gängigen Formen unterschieden. Die Form ist je nach Wunsch der Angehörigen oder des Verstorbenen bereits bei der Bestattung vorgegeben. Ein häufiger Unterschied liegt darin ob der Verstorbene in einer Urne oder in einem Sarg beigesetzt wurde. Oft geht es auch darum ob der Verstorbene mit weiteren Familienangehörigen beigesetzt werden möchte oder ob die Grabstelle alleine belegt wird. Häufige Arten von Grabmälern sind beispielsweise: Urnengrabstellen, Einzelgrabstellen, Rasengrabstellen oder auch Doppelgrabstellen. 

Urnengrab aus Jura-Kalkstein mit Rosen-Ornament und Einfassung und zwei Platten aus Diorit | © Messerschmidt GmbH

Urnengrabstellen

In einer Urnengrabstelle ist eine Urne mit der Asche eines Verstorbenen beigesetzt. Hier wird der Verstorbene vorher in ein Krematorium überführt, um dort eingeäschert zu werden. Die Asche kommt anschließend in eine Urne. Es gibt verschiedene Formen von Urnengräbern - der Verstorbene kann einzeln beigesetzt werden oder je nach Wahl auch mit Familienangehörigen, es gibt allerdings auch Rasengrabstellen in welchen Urnen beigesetzt werden können. Eine Urne kann auch in einer Urnenwand beigesetzt werden - hier wird die jeweilige Stelle meist mit einer Gedenkplatte versehen, welche mit dem Namen des Verstorbenen graviert wird. Auf das klassische Urnengrab wird in den meisten Fällen ein Grabstein gestellt, welcher nicht so groß ist. Der Grabstein wird oft mit dem Namen des Verstorbenen versehen oder nach Belieben auch mit diversen Ornamenten, wie beispielsweise einer Blume oder einem Kreuz. Urnengräber können nach Belieben auch mit einer Einfassung oder einer Grabplatte versehen werden. Die Ruhezeit bei Urnengräbern ist je nach Art und Friedhof unterschiedlich. Meist liegt die Ruhezeit hier zwischen 20 und 25 Jahren.

Einzelgrab aus Diorit und Granit mit Einfassung aus Diorit | © Messerschmidt GmbH

Einzelgrabstellen

In einer Einzelgrabstelle wird der Verstorbene in einem Sarg beigesetzt, weshalb die Grabstelle meist eine rechteckige Form besitzt. Bei Einzelgrabstellen wird im Regelfall nur ein Verstorbener beigesetzt, es besteht jedoch häufig auch die Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Urne beizusetzen. Die meisten Hinterbliebenen statten die Einzelgrabstelle meist mit einem stehenden Stein am Kopfende aus und einer rechteckigen Einfassung. Der Grabstein wird dann mit dem Namen und den Daten des Verstorbenen versehen, wobei hier auch die Möglichkeit besteht den Stein mit verschiedenen Ornamenten, beispielsweise in Form von Edelstahl, auszustatten. Die Grabstelle kann mit Pflanzenerde oder Kies aufgefüllt werden, je nachdem ob man die Grabanlage bepflanzen möchte. Aber auch eine Abdeckplatte kann je nach Friedhof über die Grabstelle gelegt werden - dies hängt vom Belieben der Angehörigen ab, welche den Grabstein und das Grabzubehör meistens auch pflegen. Die Ruhezeit bei einem Einzelgrab liegt meistens bei 20-30 Jahren.

Doppelgrab aus Jura-Kalkstein mit Einfassung und zwei Platten | © Messerschmidt GmbH

Doppelgrabstellen

Bei einer Doppelgrabstelle wird häufig auch von einer Familiengrabstelle gesprochen, da hier beispielsweise Ehepartner nebeneinander in einem Sarg beerdigt werden können. Abhängig vom Friedhof ist es auch oft möglich die Särge übereinander zu beerdigen, sodass auch mehr wie zwei Verstorbene in einer Doppelgrabstelle beigesetzt werden können und die Grabstelle somit generationenübergreifend weitergegeben werden kann. Eine Doppelgrabstelle hat meist eine quadratische Form und wird meist mit einem Hoch- oder Breitstein an der Kopfseite der Grabstelle gestaltet. Hier kommt meist auch eine Einfassung hinzu und oft ist es auch möglich die Grabstelle ganz oder teilweise mit einer Platte gestalterisch abzudecken, um sich so als Angehöriger die Grabpflege zu erleichtern. Der Grabstein wird meistens mit dem Namen und den Daten des Verstorbenen versehen und kann auch gerne mit individuellen Ornamenten gestaltet werden, um so eine möglichst passende und individuelle Grabstelle für den Verstorbenen zu erschaffen. Die Doppelgrabstelle kann von den Angehörigen gerne mit Grabschmuck versehen werden oder auch mit Kies gestaltet werden. Die meisten Angehörigen gestalten die Grabstelle saisonabhängig mit Blumen.

Doppeltiefgrab aus Granit mit Edelstahlornament und Einfassung und zwei Platten aus Granit | © Messerschmidt GmbH

Doppeltiefgrabstelle

Bei einer Doppeltiefgrabstelle, spricht man meistens von einer "Einzelgrabstelle", bei welcher die Verstorbenen übereinander in Särgen bestattet werden können. Die Grabstelle kann so auch je nach Friedhof von Generation zu Generation weitergegeben werden, um so ein Familiengrab zu erschaffen. Eine Doppeltiefgrabstelle besitzt meistens wie auch bei einer Einzelgrabstelle eine rechteckige Form. Die Grabstelle wird oft mit einem Grabstein an der Kopfseite und einer Einfassung aus Stein ausgestattet. Um die Pflege für die Angehörigen zu erleichtern, kann die Grabstelle auch gerne je nach Friedhofsverwaltung mit einer Abdeckplatte versehen werden. Die Grabstelle wird meistens von den Angehörigen mit Blumen oder Kies und Grabschmuck gestaltet.

Rasengrab aus Sandstein und Granit mit Platte aus Granit | © Messerschmidt GmbH

Rasengrabstelle

Bei einer Rasengrabstelle, wird den Angehörigen die Pflege enorm erleichtert, da hier die Pflege der Grabstelle meist von den Friedhofsträgern übernommen wird. Es gibt unterschiedliche Formen von Rasengrabstellen. Je nach Friedhof können die Verstorbenen in Urnen oder Särgen beigesetzt werden. Rasengrabstellen werden immer beliebter, da sie sehr pflegeleicht sind und gerade wenn es keine Angehörigen gibt oder die Angehörigen sich nicht dauerhaft um die Grabstelle kümmern können, ist ein Rasengrab eine gute Alternative. Bei einem Rasengrab gibt es meistens auch keine Bepflanzung, es wird um die Grabstelle Rasen gesäht, welcher dann regelmäßig vom Friedhofsträger gemäht wird. Rasengräber werden in den meisten Fällen mit einer Grabplatte versehen, welche mit dem Namen und den Daten des Verstorbenen versehen wird. Die Grabplatte wird dann ebenerdig verlegt, sodass der Friedhofsträger die Grabstelle mähen kann ohne den Stein zu beschädigen. Je nach Friedhofsverwaltung ist in manchen Fällen bei einer Rasengrabstelle auch ein stehender Stein erlaubt. Auch dieser wird mit dem Namen und den Daten des Verstorbenen versehen und kann auch gerne mit Ornamenten gestaltet werden. Hier schreibt die Friedhofsverwaltung oft vor, eine Platte als Mähkante, zum Schutz des Steines, ebenerdig unter den Grabstein zu legen. Je nach Größe der Platte können die Angehörigen in diesem Fall auch gerne die Grabstelle mit Blumen oder Grabschmuck gestalten. Die Platte sollte in einem pflegeleichten Material gewählt werden, welches nicht so schnell Patina ansetzen kann, um so immer ein schönes und würdiges Gesamtbild der Grabstelle für den Verstorbenen erschaffen zu können.

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