Der Stein ist aus Granit gefertigt und wie ein Kreuz geformt. In der Mitte ist die Oberfläche rau und strukturiert. | © Messerschmidt GmbH

Grabdenkmale

Grabdenkmale sind zunächst alle Errichtungen auf einer Grabstätte. Die Funktion eines Grabdenkmals ist es, den Verstorbenen widerzuspiegeln, an ihn zu erinnern und vor allem zu ehren. Es gibt verschiedene Arten von Grabdenkmälern, dazu zählen Statuen, Säulen, Grabplatten, Grabkreuze, Grabsteine und Gruften. Früher waren solch riesige und eindrucksvolle Grabdenkmäler sehr beliebt, doch heutzutage findet man diese nur noch auf alten Friedhöfen, denn die Menschen entscheiden sich heute eher für ein individuelles und persönliches Grab.

Ihren Ursprung finden Grabdenkmale in der Antike. Die Ägypter und Griechen nahmen am meisten Einfluss auf die Grabdenkmal-Kunst in der Antike. Sie erbauten beispielsweise die ägyptischen Pyramiden, die für die verstorbenen Pharaonen erbaut wurden und gleichzeitig monumentales Grab und Denkmal darstellen, einige dieser Pyramiden sind heute sogar noch erhalten. Auch die Grabgestaltung mit Säulen, Statuen oder Reliefs war üblich. Im Mittelalter gab es vor allem in den Kirchen Grabdenkmäler für hohe Geistliche. Auch in den darauffolgenden Epochen wurden Grabdenkmäler immer mehr zur Repräsentation einflussreicher Personen hergestellt. Dies verlor aber irgendwann an Bedeutung und man entschied sich lieber für einfache und klassische Grabsteine.

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